Paradiso

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GPS-Sender

Dank des kleinen GPS-Senders, den Wildi auf dem Rücken trägt, können wir auch dann noch feststellen, wo er sich gerade befindet und ob es ihm gut geht, wenn er aus unserem Blickfeld verschwindet. Auch die anderen ausgewilderten Bartgeier, wie etwa Paradiso, tragen einen solchen Sender (siehe Bild). Der GPS-Sender ist mit zwei Schlaufen um die Hüfte der Bartgeier wie ein Rucksack befestigt und wird mit Solarenergie versorgt. Regelmässig schicken die Bartgeier GPS-Daten über das Handynetz. 
Paradiso haben wir am Sonntagmorgen das letzte Mal gesehen. Heute Nachmittag tauchte er plötzlich wieder im Henglihang auf. Die GPS-Daten verraten uns, dass er am Sonntag innerhalb von fünf Stunden ins Goms im Wallis geflogen ist und am Montag über Saas-Fee in die Aletsch-Region flog. Heute um 12:15 Uhr war er noch beim Aletschgletscher und um 14:15 Uhr tauchte er wieder am Henglihang auf. Seit Sonntagmorgen ist Paradiso somit mehr als 360 Kilometer geflogen. In derselben Zeit flog Wildi nur rund 20 Kilometer. Doch auch die Daten von Wildi zeigen, dass er den Henglihang verlassen hat, um bis zum Rotsandnollen zu fliegen und dann wieder in den Henglihang zurückzukehren. 
 

Archiv

  • Schatten in der Nische

    Wir haben bereits darüber berichtet, dass Paradiso auf Besuch im Henglihang ist.

  • Paradiso auf Besuch

    Paradiso wurde 2024 gemeinsam mit den beiden Bartgeiern Aurora und Gaia hier am Henglihang ausgewildert.

  • Paradiso besucht die Melchsee-Frutt
    Paradiso wurde vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit Gaia und Aurora ausgewildert. Seither können wir das junge Bartgeier Männchen dank des GPS-Senders ...
  • Paradiso erkundet die Alpen
    Von Paradiso haben wir in den letzten Monaten einige wunderschöne Bilder bekommen (s. Gallerie). Die GPS-Daten verraten uns zudem, dass Paradiso viel ...
  • Paradiso ziehts nach Osten
    Das Männchen Paradiso, das wir im letzten Sommer zusammen mit  Aurora und Gaia  auswildern konnten, hat schon früh längere Erkundungsflüge u...
  • Bereit für das Leben in der freien Natur
    Seit Paradiso, Gaia und Aurora Anfang Juni am Henglihang angekommen sind, mussten sie viel lernen. Dies ohne ein Elterntier, das sie bei diesem Lernpr...
  • Herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

    Es ist Zeit die durchgehende Überwachung der jungen Bartgeier im Henglihang abzuschliessen, und somit ist dies auch der letzte Bilderblog-B

  • Viel gelernt

    Seit die drei Junggeier Anfang Juni am Henglihang angekommen sind, mussten sie viel lernen, ohne dass ihnen ein älterer Bartgeier gezeigt hätte,

  • Internationales Zuchtprogramm

    Die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen und anderen Regionen Europas ist nur dank eines internationalen Zuchtprogramms möglich.