Kira: September 2010

Auch Kira ist bestens unterwegs. Am 2. September haben Frau Häusler, Herr Scheuber und Herr Scheuber Senior eine bemerkenswerte Begegnung. Im Sarganserland, nahe der Krete zwischen dem Schilstal und dem Murtal, sitzt Kira nur wenige Meter  neben dem Wanderweg. Ruhig bleibt sie sitzen, beobachtet die Berggänger und fliegt erst auf, als diese sich auf eine Distanz von 30 Metern annähern. Auch am 6. September zeigt sich Kira wieder in diesem Gebiet. Diesmal gelingt es Herrn und Frau Leibungut, Kira im gemeinsamen Flug mit Sardona zu fotographieren.

Den ganzen Rest des Monats verbringt Kira in der Region und streift vor allem im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen und Glarus umher. Dies verraten die Satellitendaten, die wir auch von Kira in regelmässigen Abständen bekommen. Offenbar gefällt es ihr im Eidgenössischen Jagdbanngebiet Graue Hörner besonders gut. Hier, wo vor 99 Jahren die ersten Steinböcke in der Schweiz ausgewildert wurden, ist auch im Winter mit ausreichend Nahrung zu rechnen. Uns nimmt es daher wunder, ob Kira weiterhin in der Region bleibt oder ob sie wie Ingenius und Sardona weiterziehen wird.

Aktuellste Beiträge

  • Sempach II brütet im Wallis
    Das Weibchen Sempach II ist inzwischen bereits elfjährig. Ihren GPS Sender hat sie schon vor sechs Jahren verloren. Allerdings haben wir seitdem einig...
  • Paradiso besucht die Melchsee-Frutt
    Paradiso wurde vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit Gaia und Aurora ausgewildert. Seither können wir das junge Bartgeier Männchen dank des GPS-Senders ...
  • Obwaldera bleibt im Nordtessin
    Das Männchen Obwaldera ist nun dreijährig und hat all seine gebleichten Federn gemausert. Damit sind auch seine Federmarkierungen nicht mehr sichtbar....
  • Aurora: Greina und Freiburger Alpen
    Bisher sind nur wenige Fotos der inzwischen zweijährigen Aurora bei uns eingetroffen. Vielleicht hat sie sich einfach gut versteckt. Doch dank dem Sen...
  • Gaia in Österreich & Deutschland
    Ihren ersten Winter verbrachte das junge Weibchen Gaia noch in der Schweiz. Sie hielt sich mehrheitlich in den den Kantonen Fribourg, Wallis und Bern ...
  • Fredueli nun verpaart
    Über Fredueli gibt es immer wieder Neues zu berichten. In den vergangenen Jahren besuchte er regelmässig den Auswilderungsplatz in der Melchsee-Frutt,...
  • Marco ist wohlauf
    Marco sollte eigentlich 2023 in Melchsee-Frutt ausgewildert werden. Leider entwickelte dieses junge Männchen keinerlei Scheu vor Menschen und musste z...
  • Der Zentralschweiz treu
    Lange waren wir nicht sicher, ob es Johannes nach seiner zweiten Auswilderung gut geht. Seinen GPS Sender, hat er nur ein paar Monate nach der erneute...