Der Zentralschweiz treu
Lange waren wir nicht sicher, ob es Johannes nach seiner zweiten Auswilderung gut geht. Seinen GPS Sender, hat er nur ein paar Monate nach der erneuten Freilassung verloren und mögliche Beobachtungen von Johannes waren nie 100% sicher, da die Fussringe immer nur teilweise gesehen werden konnten. Doch dann gelangen René Effinger am 26. Dezember einige super Aufnahmen von einem adulten Bartgeier, der auf einem Felsvorsprung sitzt (s. Bildergalerie) in der Region Oberiberg. Auf den Bildern, sind die silbernen Fussringe und der schwarze Code "EV" sicht- und lesbar. Somit haben wir nun die sichere Information, dass Johannes gut unterwegs ist und noch immer in der Umgebung des Klöntals lebt. Rückwirkend können wir so auch Beobachtungen aus dem Herbst mit Sicherheit Johannes zu ordnen. Dank Gefiedermerkalen und einer abgebrochenen Federspitze können wir mit Sicherheit bestimmen, dass Johannes auch im November im Klöntal beobachtet wurde (s. Bildergalerie). Bis jetzt ist Johannes aber alleine unterwegs. Wir hoffen aber, dass Johannes bald ein Weibchen findet und sich in der Region zum brüten niederlässt.